LANDesk System Manager   

Mit dieser unabhängigen Verwaltungsanwendung gewährleisten Sie, dass Ihre Server (einschließlich der Server, die Windows, Linux, HP-UX und AIX ausführen) verfügbar bleiben. Das Produkt kann auch zusammen mit LANDesk Management Suite installiert und verwendet werden; dabei kann dieselbe Core-Datenbank wie Management Suite benutzt werden, um die IT-weite Berichterstattung zu ermöglichen. Das vorliegende Produkt wurde unter dem Aspekt einer möglichst geringen Ressourcenbelastung entwickelt. Es verfügt über mehrere On-Demand-Agenten und -Dienste, die nur ausgeführt werden, wenn tatsächlich Bedarf besteht. Auf diese Weise werden Speicherressourcen und CPU-Zyklen für andere Tasks freigegeben. LANDesk weiß um die kritische Bedeutung der Ressourcenverfügbarkeit für Ihr Unternehmen. Aus diesem Grund stand bei der Entwicklung des Produkts die Stabilität und unterbrechungsfreie Ausführung in Rund-um-die-Uhr-Umgebungen im Vordergrund. Damit behalten Sie die Kontrolle über die auf Ihren Geräten ausgeführte Software. Sie können den vollständigen Agenten installieren, spezifische Komponenten auswählen oder Geräte in Ihre Geräteliste verschieben, ohne Agenten zu installieren.

Produktfunktionen

Mit System Manager können Sie selbst über das angemessene Verwaltungsniveau für Ihre Umgebung entscheiden - von einfacher Informationserfassung bis hin zu komplexen Leistungsanalysen, Sicherheits- und Konfigurationskontrollen. System Manager umfasst Folgendes:

Einfach zu verwendende Webkonsole: Führen Sie das Produkt jederzeit und von überall aus mit einer webbasierten Konsole, die darauf ausgelegt ist, komplexe Daten in einer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche bereitzustellen. Sie können die Konsole von Ihrer primären Arbeitsstation oder von einer Arbeitsstation im Serverraum ausführen, ohne dass eine Installation durchgeführt werden muss.
Erweiterte Betriebssystemunterstützung: Verwalten Sie Ihre heterogene Serverumgebung mit einer integrierten Konsole. Neben der Möglichkeit, Windows 2000- und 2003-Server zu verwalten, bietet System Manager Unterstützung für mehrere unterschiedliche Linux- und Unix- Systeme:
  • Red Hat Enterprise Linux v3 (ES) 32-Bit - U6
  • Red Hat Enterprise Linux v3 (ES) EM64t - U6
  • Red Hat Enterprise Linux v3 WS 32-Bit - U6
  • Red Hat Enterprise Linux v3 WS EM64t - U6
  • Red Hat Enterprise Linux v3 (AS) 32-Bit - U6
  • Red Hat Enterprise Linux v3 (AS) EM64t - U6
  • Red Hat Enterprise Linux v4 (ES) 32-Bit - U2
  • Red Hat Enterprise Linux v4 (ES) EM64t - U2
  • Red Hat Enterprise Linux v4 (AS) 32-Bit - U2
  • Red Hat Enterprise Linux v4 (AS) EM64t - U2
  • Red Hat Enterprise Linux v4 WS 32-Bit - U2
  • Red Hat Enterprise Linux v4 WS EM64t - U2
  • SUSE* Linux Server 9 ES 32-Bit SP2
  • SUSE Linux Server 9 EM64t SP2
  • SUSE Linux Professional 9.3
  • SUSE Linux Professional 9.3 EM64t
  • HP-UX 11.1
  • Unix AIX

Ansicht "Geplanter Task": Anzeigen aller geplanten oder abgeschlossenen Agentenbereitstellungs-, Erkennungs-, Software-Update- und benutzerdefinierte Skripte-Tasks über eine zentrale Konsole. Sie können jeden Task neu planen, ändern oder als periodisch auszuführende Aktion konfigurieren.

Intel* AMT-Unterstützung: Unterstützung für Intel* Active Management Technology, Versionen 1 und 2. Mit Intel AMT können Sie vernetzte Geräte in jedem beliebigen Zustand aus der Ferne verwalten (unter Verwendung von Out-of-Band (OOB)-Kommunikation), selbst wenn das Betriebssystem des Geräts nicht reagiert oder ausgeschaltet ist. Zu den einzigen Voraussetzungen gehört, dass das Gerät mit einem Unternehmensnetzwerk verbunden ist und über Standby-Strom verfügt.

IPMI-Unterstützung: Das Produkt unterstützt Intelligent Platform Management Interface (IPMI)-kompatible Server (Versionen 1.5 oder 2.0), inklusive Out-of-Band Remote-Wiederherstellung nach einem Serverabsturz und das Anzeigen autonomer Verwaltungsdaten, selbst wenn Betriebssystem oder Prozessor nicht laufen.

Tool für die Skripterstellung: Sie können benutzerdefinierte Tasks auf Geräten ausführen, indem Sie Skripte für den lokalen Scheduler erstellen. Leistungsüberwachung: Sie können die Echtzeitleistung Ihrer verwalteten Enterprise- oder Blade-Server mithilfe einer Vielzahl von Attributen überwachen. Sie können diese Attribute sogar nachverfolgen lassen und Verlaufsdaten zur Leistung durchsehen, die über einen Zeitraum von mehreren Tagen erfasst wurden. Sie können Geräte überwachen, auf denen der Überwachungsagent installiert ist, und Sie können Out-of-Band IPMI-aktivierte Server ohne Agent überwachen.

Unterstützung für Blade-Server: IBM-Blade-Gehäuse und Server-Blades werden unterstützt, einschließlich Erkennung, Gehäuseidentifizierung, Inventar, und Patch-Management. Zur Optimierung des Datenerfassungsvorgangs gibt Ihnen das Produkt die Möglichkeit, Blades nach Funktion, Gehäuse, Rack oder anderen Kriterien zu gruppieren.

Berichte: Sie können für jedes Gerät in der Datenbank Berichte ausführen, die Nutzungsstatistiken enthalten und über Ressourcenzuordnungen sowie zahlreiche andere Messungen informieren. Dieses Produkt beinhaltet mehrere vordefinierte Berichte. Diese Berichte werden im Handumdrehen erstellt, da sie direkt auf die Informationen in der Datenbank zugreifen und Daten als zwei- oder dreidimensionale Torten- und Balkengrafiken aufbereiten. Mithilfe benutzerdefinierter Abfragen können Sie zusätzliche Berichte erstellen.

Zustandsüberwachung/Alarme: Die Überwachung des Gesamtzustands eines Geräts ist einfach. Sie können Grenzwerte für Überwachungsdaten wie Festplattenspeicher- oder CPUNutzung definieren und festlegen, wie Sie bei einer Überschreitung eines Grenzwertes benachrichtigt werden möchten. Sie können sich über einen bedenklichen Serverzustand informieren und Gegenmaßnahmen einleiten, um das Problem zu lösen, bevor Benutzer mit dem Problem konfrontiert werden oder Ausfallzeiten in Kauf genommen werden müssen.

Software-Updates: Sie können Software-Updates für System Manager und für Intel* Hardware beziehen. Sie können die ausgewählten Updates mithilfe der Softwareverteilungsfunktionen manuell bereitstellen.

Rollenbasierte Administration: Fügen Sie Benutzer hinzu und konfigurieren Sie den Zugriff dieser Benutzer auf Tools und andere Geräte auf der Basis ihrer administrativen Rolle. In der rollenbasierten Administration weisen Sie Bereiche zu, um festzulegen, welche Geräte ein Benutzer anzeigen und verwalten kann, und Sie erteilen Rechte, mit denen gesteuert wird, welche Tasks Benutzer ausführen können, beispielsweise Berichterstellung.

Inventar: Mithilfe des Inventarscanners liest das Produkt umfassende Informationen zur Hardware und Software in die Core-Datenbank. Sie können diese Daten dann anzeigen, drucken und exportieren.

Geräteerkennung: Stellen Sie sicher, dass Sie über den Inhalt Ihres Netzwerks jederzeit genau informiert sind. Die Geräteerkennung erfasst einfache Informationen zu allen Geräten in Ihrer Umgebung und sorgt damit für mehr Kontrolle und schnellere Bereitstellung von Agenten auf Zielgeräten.

Unterstützung für Active System Console: Unterstützung für die Active System Console, die einen schnellen Gesamteindruck vom Systemzustand bietet, wenn Sie den Active System Console-Agenten auf einem Gerät installieren. Sie erkennen auf einen Blick, ob die ausgewählten Hardwareelemente wie vorgesehen funktionieren und ob sich Probleme abzeichnen, denen Sie ggf. Aufmerksamkeit schenken müssen. Des Weiteren können Sie detaillierte Leistungsdaten des Systems und eine Aufstellung der Systemkomponenten anzeigen, einschließlich Hardware, Software, Protokolle und Informationen zu Intel* AMT und IPMI (sofern das Gerät eine dieser beiden Technologien unterstützt).
Executive Dashboard: Mehrere Tools (Informationsdiagramme, Schaubilder, Zeiger und Messinstrumente), mit denen sich der Zustand oder Status der Unternehmensumgebung überwachen lässt.
Bedeutung wichtiger Produktbegriffe
  • Core Server: Der Mittelpunkt einer Verwaltungsdomäne. Alle Schlüsseldateien und Dienste des Produkts befinden sich auf dem Core Server. Eine Verwaltungsdomäne besitzt nur einen Core Server. Ein Core Server kann ein neuer Server sein oder ein Server, der einem neuen Zweck zugeführt wird.
  • Konsole: Die Browser-basierte Konsole ist die zentrale Benutzeroberfläche des Produkts.
  • Core-Datenbank:Das Produkt erstellt eine MSDE-Datenbank auf dem Core Server, um Verwaltungsdaten zu speichern.
  • Verwaltete Geräte: Geräte in Ihrem Netzwerk, auf denen Produktagenten installiert sind. Mit "Geräte" sind Desktops, Server, Laptops/mobile Computer, Blade-Gehäuse usw. gemeint. Ein Core Server kann mehrere Tausend Geräte verwalten.
  • Öffentlich: Elemente (z. B. Gruppen, Verteilungspakete oder Tasks), die für alle Benutzer sichtbar sind. Wenn ein Benutzer ein öffentliches Element ändert, bleibt die Änderung öffentlich. Öffentliche Gruppen werden von Benutzern mit Administratorrechten erstellt.
  • Privat oder Benutzer: Elemente, die vom gegenwärtig angemeldeten Benutzer erstellt werden. Sie sind für andere Benutzer nicht sichtbar. Private Elemente oder Benutzerelemente werden unter den Strukturen Eigene Verteilungsmethoden, Eigene Pakete und Eigene Tasks angezeigt. Benutzer mit Administratorrechten können private Gruppen und Benutzerpakete und -tasks anzeigen.
  • Global: Ein für andere Benutzer sichtbares Element. Wenn ein Benutzer Eigentümer eines globalen Elements wird (indem er es modifiziert), verzweigt es in zwei Elemente: Das globale Element verbleibt am Speicherort, während ein Benutzerelement im Ordner
    "Benutzer" gespeichert wird. Die Benutzerinstanz des Elements ist für andere Benutzer nicht mehr sichtbar. Ein Benutzer kann jeden sichtbaren Task als global markieren und ihn auf diese Weise mit anderen Benutzern teilen. Sobald ein Benutzer die Option "Global" der Eigenschaften des Elements deaktiviert, ist der Task nur noch in der Gruppe "Benutzertasks" des Benutzers sichtbar.

Diese Standalone-Anwendung für dieGeräteverwaltung unterstützt Sie gezielt und effizient bei der Verwaltung Ihrer Geräteumgebung und hilft Ihnen, Ihre wertvolle Zeit optimal zu nutzen. Diese Vorteile machen sich für Ihr Unternehmen in einer deutlicheren Reduzierung des Zeit- und Kostenaufwands bezahlt. Mit System Manager können Sie Geräte zentral verwalten und für die Durchführung von Aktionen wie Power Cycling, Anfälligkeitsanalysen oder das Konfigurieren von Alarmen zu Gruppen zusammenfassen. Darüber hinaus können Sie mit System Manager Probleme an entfernten Standorten lösen, Ihr Netzwerk schützen und die Geräte mithilfe aktueller Patches auf dem neuesten Stand halten. Dieses Handbuch zielt darauf ab, Sie so schnell wie möglich mit System Manager vertraut zu machen, indem Sie Dienste konfigurieren, die Konsole ausführen, Geräte erkennen, Geräte in die Liste Eigene Geräte verschieben und verwaltete Geräte für auf ihnen auszuführende Aktionen konfigurieren.
System Manager ist eine Webanwendung, auf die Sie mit Ihrem Browser zugreifen und auf diese Weise Ihre Server von einer Remote-Arbeitsstation aus verwalten können. Sie verhält sich wie viele der Webanwendungen, mit denen Sie ggf. bereits vertraut sind, jedoch verfügt sie über mehrere erweiterte Windows-ähnliche Steuerelemente, die die Anwendung benutzerfreundlicher machen
Informationen zur Überwachung

System Manager unterstützt mehrere Methoden zur Überwachung des Systemzustands eines Geräts. Überwachungsfunktionen zeichnen Daten aus unterschiedlichen Quellen aus, um Sie bei der Nachverfolgung der vielen unterschiedlichen Daten auf Ihren Geräten zu unterstützen.
Die wichtigsten Datenkategorien sind:
  • Verwendungsstufen
  • Betriebssystemereignisse
  • Prozesse und Dienste
  • Leistungsprotokolle
  • Hardwaresensoren (Lüfter, Spannungswerte, Temperaturen etc.)
verschiedenen Funktionen, die Ihre verwalteten Geräte überwachen:
  • Installieren eines Überwachungsagenten auf Geräten und Erstellen von Überwachungsregelsätzen, die auf Geräten bereitgestellt werden können
  • Einrichten von Leistungszählern auf Geräten und Überwachen der Leistungsdaten
  • Überwachen von Konfigurationsänderungen mit Alarmierung bei Änderungen
  • Regelmäßiges Pingen von Geräten zur Überwachung der Konnektivität mithilfe der Funktion Geräteüberwachung
Die Alarmfunktion ist eine verwandte Funktion, die sich des Überwachungsagenten bedient, um Alarmaktionen wie das Senden von E-Mail- oder Pager-Nachrichten, Neustarten oder Herunterfahren eines Geräts oder Hinzufügen von Informationen zum Alarmprotokoll zu initiieren. Alarmaktionen können vom jedem Geräteereignis, das sich überwachen lässt, generiert werden.
Hinweise
  • Die Kommunikation mit dem Überwachungsagent erfolgt über HTTP over TCP/IP in Form von GET-, POST- oder XML-Anforderungen. Die Beantwortung von Anforderungen erfolgt in Form von XML- oder HTML-Tabellendokumenten.

Welche Geräteprobleme können einen Alarm auslösen?
Dieses Produkt verfügt über eine umfassende Liste mit Ereignissen, die Alarme auslösen können. Einige Probleme bedürfen Ihrer sofortigen Aufmerksamkeit, andere sind Konfigurationsänderungen, die möglicherweise ein Problem darstellen können, die einem Systemadministrator jedoch wertvolle Informationen zur Verfügung stellen. (Weitere Informationen im Zusammenhang mit diesem Thema finden Sie unter Überwachen von Konfigurationsänderungen.) Alarme können nur generiert werden, wenn Geräte mit der entsprechenden Hardware ausgerüstet sind. Von einem Sensor generierte Alarme sind nur für Geräte relevant, die mit den korrekten Sensoren ausgestattet sind.
Zu den Ereignissen, die potenziell überwacht werden können, gehören u.a.:
  • Hardwareänderung: Eine Komponente, beispielsweise ein Prozessor, ein Speichermodul, ein Laufwerk oder eine Karte, wurden hinzugefügt oder entfernt.
  • Hinzugefügte oder entfernte Anwendung: Eine Anwendung wurde auf einem Gerät installiert oder deinstalliert.
  • Dienstereignis: Auf dem Gerät wurde ein Dienst gestartet oder gestoppt.
  • Leistung: Ein Leistungsgrenzwert wurde überschritten, beispielsweise die Laufwerkskapazität, verfügbarer Speicherplatz etc.
  • IPMI-Ereignis: Ein Ereignis, das auf IPMI-Geräten registriert werden kann, ist aufgetreten - beispielsweise Änderungen an den Controllern, Sensoren, Protokollen etc.
  • Modemverwendung: Das Systemmodem wurde benutzt, oder ein Modem wurde hinzugefügt oder entfernt.
  • Physikalische Sicherheit: Erkennung einer Gehäusemanipulation (Intrusion Detection), Power Cycling oder eine andere physikalische Änderung.
  • Paketinstallation: Auf dem Zielcomputer wurde ein Paket installiert.
  • Fernsteuerungsaktivität: Aktivität im Zusammenhang mit einer Fernsteuerungssitzung wurde registriert, einschließlich Start, Stopp oder Fehler.
Hardwareüberwachungsfunktionen, die Alarme generieren, sind von der Funktionalität der auf dem Gerät installierten Hardware sowie von der korrekten Konfiguration der Hardware abhängig. Wenn z.B. ein Festplattenlaufwerk installiert ist, das über S.M.A.R.T.-Überwachungsfunktionen verfügt, die S.M.A.R.T.-Erkennung jedoch nicht in den BIOS-Einstellungen des Geräts aktiviert ist, oder wenn das BIOS des Geräts keine S.M.A.R.T.-Laufwerke sind.
Software-Updates
Mithilfe der Software-Updates-Tools können Sie sicherstellen, dass Ihre verwalteten Geräte netzwerkweit immer mit den neuesten Softwareversionen arbeiten. Sie können die sich wiederholenden Softwareaktualisierungsvorgänge und das Herunterladen sowie Installieren der erforderlichen Updates auf betroffenen Geräten automatisieren. Der Zugriff auf das Software-Updates-Tool wird in diesem Produkt über das Standardmodell der rollenbasierten Administration gesteuert. Sie ist das Zugriffs- und Sicherheitsmodell des Produkts. Mithilfe der rollenbasierten Administration können Administratoren den Zugriff auf Tools und Geräte gezielt beeinflussen. Jedem Benutzer werden bestimmte Rechte und Bereiche zugewiesen, die festlegen, mit welchen Funktionen dieser Benutzer arbeiten und welche Geräte er verwalten kann. Ein Administrator weist diese Rechte anderen Benutzern zu (weitere Hinweise finden Sie unter Informationen zur rollenbasierten Administration). Um das Software-Updates-Tool verwenden zu können, muss der Benutzer mit den Rechten "Patch-Management", "einfache Webkonsole" und "Berichte" angemeldet sein.
Unterstützte Serverplattformen
Das Software-Updates-Tool unterstützt die meisten Standardplattformen für Server; das bedeutet, dass Sie auf verwalteten Servern nach Updates suchen und diese Updates auf verwalteten Servern bereitstellen können, die unter den folgenden Betriebssystemen laufen:
  • Windows 2000 Server SP4
  • Windows 2000 Advanced Server SP4
  • Windows 2000 Professional SP4
  • Windows 2003 Standard Edition SP1
  • Windows 2003 Enterprise Edition SP1
  • Windows XP Pro SP2
  • RedHat Enterprise Linux ES/AS 3
  • SUSE Linux Server 9 (Professional, Enterprise und Advanced)
Verwalten von Skripten
Dieses Produkt verwendet Skripte zum Ausführen benutzerdefinierter Tasks auf Geräten. Beim Auswählen von Optionen in den Dialogfeldern für die Skripterstellung wird eine ASCII-Textdatei im Windows INI-Format mit einer .INI-Erweiterung angelegt. Sie können lokale Scheduler-Skripte für Windows-Geräte mithilfe des Fensters Skripte erstellen oder Sie können eigene Skriptdateien schreiben und im Skriptordner speichern.
Taskplanung
Das Tool Geplante Tasks ist Bestandteil der Agentenkonfiguration, Softwareaktualisierungen, Skripte und Geräteerkennung. Die Tasks werden im unteren Fensterausschnitt der entsprechenden Funktionsseiten gefiltert, um nur relevante Tasks anzuzeigen. Wenn Sie beispielsweise das Tool Geräteerkennung öffnen, werden Erkennungstasks in der Registerkarte Erkennungstasks im unteren Bereich angezeigt. Alle Tasks können nach wie vor über das Tool Geplante Tasks angezeigt werden. Hier können Sie festlegen, dass Erkennungskonfigurationen sofort, zu einem späteren Zeitpunkt, wiederholt oder nur einmal ausgeführt werden.
Informationen zu Berichten


Mit dem Tool für die Berichterstellung in System Manager können Sie eine Vielzahl spezialisierter Berichte erstellen, die wichtige Informationen zu den verwalteten Geräten in Ihrem Netzwerk bereitstellen.

System Manager verwendet einen Inventarscanner, um Geräte (sowie Hard- und Softwaredaten dieser Geräte) zur Core-Datenbank hinzuzufügen. Sie können diese Inventardaten von der Inventaransicht eines Geräts aus einsehen und drucken. Außerdem können Sie die Daten verwenden, um Abfragen zu definieren und Geräte zu Gruppen zusammenzufassen. Das Tool "Berichte" nutzt die gescannten Inventardaten zusätzlich, indem es diese Daten abruft und zu hilfreichen Berichten zusammenfasst.

Sie können die vordefinierten Serviceberichte und Inventarberichte verwenden. Nachdem Sie einen Bericht ausgeführt haben, lässt er sich in der Konsole öffnen. Wenn Sie Server Manager und Management Suite zusammen installiert haben, enthalten die von Ihnen in Server Manager ausgeführten Berichte nur Server. Wenn Sie eine Abfrage ausführen, werden sowohl Server als auch andere Geräte zurückgegeben, es sei denn, in der Konfiguration der Abfrage wurde die Kategorie "sonstige Geräte" ausgeschlossen.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Berichterstellung von einem bestimmten Rechner gestoppt wurde, können Sie den Collector und alle Überwachungsanbieter neu starten.
Abfragen
Abfragen sind benutzerdefinierte Suchvorgänge, die in den Core-Datenbanken ausgeführt werden. Dieses Produkt stellt Tools zur Verfügung, mit denen Sie Datenbankabfragen für Geräte in der Core-Datenbank erstellen können. System Manager öffentliche Abfragen sind in LANDesk Management Suite sichtbar und umgekehrt, wenn beide verwendet werden.
Mithilfe von Abfragen können Sie auf der Basis bestimmter System- oder Benutzerkriterien nach in der Core-Datenbank gespeicherten Geräten suchen und diese entsprechend ordnen. Damit steht Ihnen ein praktisches Hilfsmittel für die Netzwerkverwaltung zur Verfügung. So können Sie beispielsweise eine Abfrage erstellen und ausführen, die nur Geräte mit einer Taktgeschwindigkeit von weniger als 166 MHz, weniger als 64 MB Arbeitsspeicher oder einer Festplatte mit weniger als 2 GB Speicherkapazität extrahiert. Erstellen Sie eine oder mehrere Abfrageanweisungen für diese Bedingungen und verknüpfen Sie diese Anweisungen mithilfe von logischen Operatoren. Wenn die Abfragen ausgeführt wurden, können Sie die Ergebnisse drucken, auf die entsprechenden Geräte zugreifen und sie verwalten.
Inventarverwaltung

Sie können das Inventarscanner-Dienstprogramm verwenden, um Geräte zur Core-Datenbank hinzuzufügen und Informationen zur Hardware und Software des Geräts zu sammeln. Sie können Inventardaten anzeigen, drucken und exportieren. Sie können mit dem Inventarscanner zudem Abfragen definieren, Server zu Gruppen zusammenfassen und benutzerdefinierte Berichte generieren.
Übersicht über das Inventarscannen
Wenn Sie ein Gerät mit der Geräte-Setup-Funktion konfigurieren, gehört der Inventarscanner zu den auf dem Gerät installierten Komponenten. Beim Erstellen einer Clientkonfiguration können Sie angeben, wann der Inventarscanner auf dem Gerät ausgeführt werden soll. Der Inventarscanner wird beim erstmaligen Konfigurieren des Geräts automatisch ausgeführt. Der Name der Scanner-Programmdatei lautet für Windows LDISCAN32.EXE und für Linux LDISCAN. Der Inventarscanner erfasst Hard- und Softwaredaten und fügt sie in die Core-Datenbank ein. Danach wird der Hardwarescan bei jedem Gerätestart ausgeführt. Im Gegensatz dazu läuft der Softwarescan nur in einem von Ihnen festgelegten Intervall.
Nach dem ersten Scan kann der Inventarscanner von der Konsole aus als geplanter Task ausgeführt werden. Um einen Inventarscan auf Remote-Servern planen zu können, muss auf diesen Geräten der Standard Management Agent laufen.
Sie können Inventardaten anzeigen lassen und wie folgt verwenden:
  • Die Spalten in der Liste Alle Geräte anpassen, um bestimmte Inventarattribute anzuzeigen.
  • Die Core-Datenbank nach Servern mit bestimmten Inventarattributen durchsuchen
  • Fassen Sie Geräte in Gruppen zusammen, um Verwaltungsaufgaben zu beschleunigen
  • Spezielle Berichte basierend auf Inventarattributen generieren
  • Hardware- und Softwareänderungen auf Geräten verfolgen und Alarme oder Protokolleinträge generieren, wenn solche Änderungen stattfinden.
Abstandsscannen (Delta-Scan)
Nach dem ersten vollständigen Scan auf einem Gerät erfasst der Inventarscanner bei nachfolgenden Scans nur Delta-Änderungen und sendet diese an die Core-Datenbank. Verwenden Sie die Scanneroption /RSS zum Abrufen von Softwareinformationen aus der Windows-Registrierung.
Hardware-Konfiguration Intel* AMT-Support
System Manager unterstützt Geräte, die Intel* Active Management Technology (Intel* AMT) verwenden. Intel* AMT ist eine Hardware- und Firmware-Funktionalität, die die Verwaltung von Remote-Geräten ermöglicht. Intel AMT verwendet für den Zugriff auf Geräte Out-of-Band-Kommunikation (OOB), unabhängig vom Zustand des Betriebssystems oder der Stromversorgung des Geräts.

Intel AMT-Support in diesem Produkt umfasst Version 1 und 2. Der Prozess für die Bereitstellung auf Intel AMT 2-Geräten schließt mehrere neue Funktionen ein, die in Version 1 nicht enthalten waren. Weitere Informationen zur Bereitstellung mit Version 2 finden Sie unter Konfigurieren von Intel AMT-Geräten. Die Informationen in diesem Abschnitt beziehen sich, soweit nicht anders vermerkt, auf beide Versionen.
Das Tool "Hardware-Konfiguration" beinhaltet folgende Funktionen für die Verwaltung von Intel AMT-Geräten:
  • Automatisches Generieren von Bereitstellungskennungen (PID und PPS) (Version 2)
  • Ändern des Benutzernamens und Kennworts für verwaltete Geräte
  • Konfigurieren und Aktivieren von System Defense-Richtlinien (Version 2)
  • Konfigurieren und Aktivieren der Agentenpräsenzüberwachung (Version 2)
Verwalten von Geräten mit oder ohne Verwaltungsagenten
Wenn Geräte mit Intel AMT konfiguriert sind, steht eine begrenzte Anzahl Verwaltungsfunktionen zur Verfügung, auch wenn kein LANDesk Agent auf dem Gerät installiert ist. Solange Geräte mit dem Netzwerk verbunden und mit Standby-Strom versehen sind, können sie erkannt und dem Inventar hinzugefügt werden, um mit anderen Geräten im Netzwerk verwaltet zu werden. Falls auf einem Gerät Intel AMT aber kein Management Agent installiert ist, kann das Gerät mit der Funktion "Erkennen nicht verwalteter Geräte" erkannt, in die Inventardatenbank verschoben und dann in der Liste Eigene Geräte angezeigt werden. Jedoch stehen viele System Manager-Verwaltungsoptionen nicht zur Verfügung. Diese Optionen sind erst dann verfügbar, wenn der LANDesk Agent installiert wird.
Für mit Intel AMT konfigurierte Geräte stehen u.a. folgende Verwaltungsfunktionen zur Verfügung:
  • Inventarübersicht: Ein Teilsatz der normalen Inventardaten kann abgerufen und in Echtzeit für das Gerät angezeigt werden, auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist.
  • Ereignisprotokoll: Ein Protokoll mit Intel AMT-spezifischen Ereignissen, das den Schweregrad und die Beschreibung der Ereignisse anzeigt, kann in Echtzeit angezeigt werden.
  • Remote-Boot-Manager: Energiezyklus und mehrere Neustartoptionen können von der Remote-Verwaltungskonsole aus gestartet werden, unabhängig vom Zustand des Betriebssystems oder der Stromzufuhr des Geräts. Die verfügbaren Optionen hängen von der Unterstützung der Optionen auf dem Gerät ab. Einige Geräte unterstützen unter Umständen nicht alle Startoptionen.
  • Anfälligkeitsscan erzwingen und Betriebssystemnetzwerk deaktivieren: Falls schädliche Software auf einem Gerät erscheint, kann ein Anfälligkeitsscan beim nächsten Neustart ausgeführt werden; falls nötig kann der Netzwerkzugriff des Geräts auf der Betriebssystemebene deaktiviert werden, um zu vermeiden, dass ungewünschte Pakete auf dem Netzwerk verteilt werden.